Heute geht’s also – wie gestern ganz spontan beschlossen – nochmals auf die Rigi. Schliesslich gilt: «Dienstag ist Rigi-Tag», also 2-für-1 Ticket. Dieses Mal geht’s aber zusätzlich auf der anderen Seite runter und wieder rauf. Die Prognosen haben gestern nicht zuviel versprochen. Es ist bereits am Morgen heiss, aber viel wichtiger: tatsächlich ist der Himmel wolkenlos. Auf dem gleichen Weg wie gestern machen wir uns auf nach Rigi-Kulm. Heute hat es noch mehr Leute, die rauf wollen, also fahren gleich drei Züge. Wir haben uns wieder einen tollen Platz ergattert und geniessen die Fahrt nach oben.

In Rigi-Kulm angelangt, machen wir uns heute direkt auf zum Gipfel. Es ist einfach überwältigend, wie sich das Panorama heute in seiner ganzen Pacht präsentiert. Zwar ist die Sicht ins Mittelland ein Wenig getrübt, aber wir zählen trotzdem sieben Seen, (Sempachersee, Hallwilersee, Baldeggersee, Zugersee, Lauerzersee, Aegerisee und natürlich immer wieder den Vierwaldstättersee). Was aber ganz speziell schön ist, sind die unzähligen Berggipfel der Schweizer Alpen. In fast allen Himmelsrichtungen zeigt sich ein herrliches Bergpanorama.

Nachdem wir die Aussicht genossen haben, machen wir uns mit der zweiten Zahnradbahn, die auf die Rigi führt, auf die Reise nach unten. Dieses Mal aber auf der anderen Seite in Richtung Arth-Goldau. Auch diese Fahrt ist steil und schön, aber nicht mit der Fahrt nach Vitznau zu vergleichen, hier fehlt uns einfach die spektakuläre Aussicht. Bei der Station «Kräbel» steigen wir dann aus und besteigen die neue Gondelbahn nach Rigi-Scheidegg (1658 m ü.M.) – wieder zurück in kühlere Gefilde…

Oben angekommen erwartet uns auch hier wieder eine wunderschöne Aussicht und wir haben fast das Gefühl, den Bergen in der Ferne noch ein Wenig näher gekommen zu sein. Nun machen wir uns auf dem Panoramaweg auf in Richtung Rigi-Kaltbad. Der Weg führt über das alte Bahntrasse der ehemaligen Eisenbahn von Rigi-Kaltbad nach Scheidegg, die in den 30er Jahren eingestellt wurde. Alte Zeitzeugen sind ein Tunnel und eine Brücke, die wir passieren. Der Name des Panoamaweges ist Programm – das Panorama ist atemberaubend.

Auf dem Panoramaweg an sich, würde man wohl in diese Richtung durchgehend leicht abwärts gehen. Man kann sich aber – so wie wir – am Anfang und zu Ende auch für eine andere Variante entscheiden, bei der es auch mal steiler runter oder rauf geht.

Nach gut eindreiviertel Stunden erreichen wir Rigi-Kaltbad (1453 m ü.M.), wo wir wieder kurz auf die Bahn warten müssen und dann gemütlich nach Vitznau und mit dem Schiff zurück nach Ennetbürgen fahren.

Unser Fazit: der zweite Tag auf der Rigi hat sich gelohnt, schön war’s.

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