Es gibt mehrere Möglichkeiten, diese schöne Gegend mit dem Rad zu erkunden. Die eine Tour führte uns zuerst nach Sempach, durch die schöne Altstadt und dann geradeaus über den Kreisel. Und da waren wir dann auch schon das erste Mal froh, ein E-Bike zu haben. Es geht da schon ziemlich aufwärts, aber es lohnt sich auf jeden Fall diese Steigung zu überwinden. Sobald wir bei Kilchbühl links abbogen, fuhren wir auf einem tollen Höhenweg mit herrlicher Aussicht inmitten durch die schöne Natur, vorbei an Kühen und dem einen oder anderen Bauernhof. Der Blick auf den See ist auch mal die eine oder andere Pause wert.

Auf der Strecke nach Eich haben wir dann nochmals eine Steigung auf uns genommen, und auch das hat sich gelohnt: der Blick über den See ist einfach nur schön. Man könnte aber in Eich dann auch auf den Römerweg wechseln und auf so diese zweite Steigung umgehen. Aber wie gesagt, wir fuhren rauf und dann in der Höhe weiter nach Schenkon, wo wir nach einer angenehmen Abfahrt angelangt sind. Dort ging’s unter der Autobahnbrücke durch weiter in Richtung Sursee. Kurz vor Sursee muss man dann für ein kurzes Stück auf den Radstreifen an der Hauptstrasse wechseln bevor man die schöne Altstadt erreicht, wo es sich lohnt, einen Stopp für einen kurzen Rundgang oder eine kleine Stärkung einzulegen (Tipp: von Mai bis September ist die Altstadt nach Ladenschluss und am Sonntag autofrei). Danach fuhren wir in Richtung Oberkirch und wechselten Ende Dorf wieder auf den Radweg. Dieser leider nicht durchwegs gut ausgebaute Weg führte uns nun dem See entlang über Nottwil wieder nach Sempach. Da Fussgänger und Radfahrer den selben Weg nutzen, kann es manchmal ziemlich eng werden. Der Radweg endet dann direkt am Camping. Diese ca. 20 Kilometer lange Tour bietet wirklich schöne Aussichten und lohnt sich.

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