Gibt’s den richtigen Grill? Ja, aber es ist nicht für jeden derselbe.

Da gibt es schon ein paar Fragen zu beantworten, die sich jeder selber stellen muss. Wir sagen Euch jetzt einfach mal, für was wir uns entschieden haben und warum.
Was für uns von Anfang an klar war: es wird definitiv ein Gasgrill sein. Denn schliesslich wollen wir nicht unsere Nachbarn auf dem Platz mit dem Rauch der Holzkohle «einräuchern». Holzkohle ist auf vielen Plätzen auch gar nicht erlaubt – und wir finden das auch gar nicht schlecht so.
Wir haben lange geschwankt zwischen dem Koffergrill von Cramer und dem Cadac Carri Chef. Nach einigen Überlegungen haben wir uns für den Cadac entschieden. Doch welche Überlegungen haben wir angestellt? Die wichtigste Frage war: «Wollen wir den Grill während des Grillierens auch zum Kochen nutzen können?» Als wir diese Frage dann mit: «Nein, nicht zwingend, haben ja nen Herd im Wohnwagen.» beantworten konnten, war die Entscheidung schon ziemlich schnell gefällt. Für uns hat der Cadac den Vorteil, dass man mit dem Grill sehr vielseitig kochen kann. Wir können grillieren (auf der Grillplatte), Pizza und Flammkuchen backen (auf dem Pizzastein), feine Gerichte zaubern (im Skottel). Wenn man einige Löcher im Deckel mit Albfolie abdichtet, gelingen auch lecker geräucherter Fisch oder Räucher-Steaks.
Klar, man muss beim «CADAC Carri Chef» berücksichtigt werden, dass es da noch das eine oder andere an Zubehör braucht – das Gewicht wird also mal wieder erhöht. Deshalb reist der Grill bei uns auch im Auto und nicht im Wohnwagen mit.

Wo liegen die Unterschiede zwischen den beiden Grill-Typen?

Wir haben auch schon Erfahrungen mit dem Koffergrill gemacht. Ein grosser Vorteil gegenüber dem «CADAC» ist sein kompaktes und in sich geschlossen Packmass. Da selbst die Beine im Koffer verstaut werden, hat man wirklich alles in einer Kiste. Zum Verstauen ist diese einfach genial. Das ist beim «CADAC» klar ein Nachteil. Seine Grösse hat zwar Vorteile beim Grillieren, braucht aber – auch wegen seiner runden Form – viel mehr Stauraum. Die Beine sind abnehmbar und werden in einer extra Tasche versorgt, der Grillkörper sowie der Deckel sind ebenfalls in einer eigenen Tasche, dann kommen noch all die Grillplatten, der Grillrost und der Skottel, die ebenfalls noch separat in einer Tasche sind.

Man hat also viele Taschen in rundem Format, die man irgendwie im Wohnwagen oder Auto unterbringen muss. Und der Pizzastein in seiner Schachtel ist nochmals separat. Nicht optimal – aber eben, man kann nicht alles haben.
Unserer Meinung nach wird das Grillgut auf dem CADAC Carri Chef mit der Grillplatte etwas besser. Das Fleisch bekommt eine schönere Kruste – wie wir das bei Grillflleisch erwarten.
Der Cramer-Koffergrill kann je nach Modell auch als als Kochstelle für 2–3 Pfannen genutzt werden. Das heisst für uns jetzt halt, dass das Risotto zum Fleisch im Wohnwagen gekocht wird, aber dann wird doch zumindest auch mal die Küche genutzt und sonst genügt uns vielfach Salat zum Fleisch auch. Beim «CADAC Carri Chef» ist ein Pfannengitter dabei, aber wenn dies in Gebrauch ist, hat das Fleisch kein Platz mehr und das wäre doch schade.
Mit einem Spiess mit  Drehvorrichtung besteht beim Koffergrill die Möglichkeit, zum Beispiel ein «Güggeli» richtig schön saftig hinzubekommen. Darauf müssen wir bei unserem Grill verzichten, aber damit können wir leben. Dafür hat man mit dem «Cadac Carri Chef» – wie oben schon erwähnt – sonst viel mehr Möglichkeiten.

Für welchen Grill auch immer Ihr Euch entscheidet, wir wünschen «En Guete»!

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