Von einer kleinen Panne habe ich ja schon berichtet, dieses Mal wird ein etwas gröberes Ungschick meinerseits Thema sein. Nach unserem letzten Camping-Aufenthalt letztes Jahr haben wir uns entschlossen, den Wassertank und die Leitungen zur reinigen. Also füllten wir noch auf dem Camping in Italien Wasser und Mittel in den Tank, liessen die Leitungen voll laufen und machten uns dann auf den Heimweg. Daheim angekommen, haben wir dann die restliche Reinigungslösung durch die Leitungen gespült. Soweit, so gut. Um nun alles noch nachzuspülen, muss natürlich wieder Wasser in den Tank – viel Wasser. Also hab ich mir – klever wie ich bin – gesagt, Schlauch rein, Wasser marsch, innen alle Hahnen auf und einfach das Wasser durchlaufen lassen. (Ich find diese Idee eigentlich noch immer recht gut). Nebenbei machte ich mich nun daran, alles zusammenzupacken, was im Winter raus kommt. Als Nebengeräusch immer dieses leise Plätschern. Plätschern? Hä? Was plätschert denn da? Ach ja, das Wasser, das aus der Wohnwagentüre auf den Vorplatz läuft. Hilfe! Da habe ich wohl nicht berücksichtigt, dass das Wasser nicht so schnell raus wie rein läuft. 🙁 Wer meinen letzten Bericht gelesen hat, weiss, was jetzt kam: «Schatz, kommste bitte mal?» Und dann ging das Gefluche los. Wohlbemerkt kam das nicht von ihm. Nein, er hatte ja mal wieder die Ruhe weg und fing einfach an, alles auszuräumen und zum Trocknen in die Sonne zu legen. Wir haben dann bald wieder das Positive an der ganzen Sache gesehen: wenn man alle Klappen ausräumen muss um bis in die hinterste Ecke alles zu trocknen, wird auch mal wieder sauber gemacht 😉 Und gelernt habe ich auch was daraus: das nächste Mal würde ich den Deckel auf den Wassertank schrauben und richtig gut zudrehen.

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