Als unsere Antwort auf die Frage wo es als Nächstes hingehe «Solothurn» war, haben viele grosse Augen gemacht oder gar die Stirn gerunzelt. Was macht man denn in Solothurn? Ist das schön dort? Genau das wollten wir herausfinden. Und nun nach unserem Besuch auf dem TCS Camping Solothurn, können wir sagen: «Es lohnt sich auf jeden Fall.» Es ist vielleicht nicht so touristisch wie andere Städte und Orte in der Schweiz, doch sowohl die Stadt selbst als auch die Region gefallen uns super und wir können einen Besuch dort jedem empfehlen. Für alle, die es vielleicht auch mal dorthin zieht, hier ein paar Tipps.

Tipp 1: Weissenstein
Der Weissenstein, welcher über der Stadt Solothurn thront, gehört zum Schweizer Jura. Von dort hat man einen schönen Blick auf die Stadt und die Umgebung, und bei guter Sicht sieht man ins Berner Oberland, zum Neuenburgersee und bis in den Schwarzwald. Um auf die Bergspitze zu gelangen, sind verschiedene Varianten möglich. Für Wanderbegeisterte gibt es Wanderwege, aber man kann den Berg von Moutier und Solothurn aus auch dem Auto erreichen (aber nicht an Sonn- und Feiertagen). Am Schönsten ist für uns aber die Fahrt mit der Gondel der Weissensteinbahn. Die Talstation befindet sich in Oberdorf, wo es auch genügend Parkplätze hat. Vom TCS Campingplatz aus ist entweder das Auto oder der Bus zur Talstation zu empfehlen und nicht das Fahhrad. Ausser man ist sehr fit und kann eine längere Steigung gut mit dem Velo überwinden.
Von der Terrasse des «Hotel & Kurhaus Weissenstein» hat man einen herrlichen Ausblick. Auf dem Berg sind verschiedene Wanderungen möglich. Ein Wanderweg führt auch bis zur Mittelstation Nesselboden oder runter bis nach Oberdorf. Ein Ausflug auf den Hausberg von Solothurn ist erschwinglich und absolut zu empfehlen – natürlich bei guter Weitsicht.

Tipp 2: Einsiedelei / Verenaschlucht
Vom Campingplatz aus ist die Verenaschlucht mit dem Fahrrad gut erreichbar. Vom Camping aus geht’s in Richtung Solothurn und dann nach Rüttenen. Schon bald sind die Wegweiser zur Einsiedelei sichtbar. Zu einer der bedeutensten Landschaftsgärten gehört die Einsiedelei mit zwei barocken Kapellen und der Klause der Einsiedler. Es werden Führungen in der Einsiedelei aber auch durch die Verenaschlucht angeboten (siehe www.einsiedelei.ch). Ein schöner und gut ausgebauter Weg führt durch die Verenaschlucht. Besonders an heissen Tagen bietet dieser Weg eine schöne Abklühlung. Der Ausflug ist empfehlenswert für Familien, Ruhesuchende und alle, die einen einfachen Spaziergang machen und die Natur geniessen möchten.
 

Tipp 3: Die schöne Barockstadt Solothurn
Ist man auf dem TCS Campingplatz stationiert, der am Hafen von Solothurn liegt, ist ein Besuch der Stadt schon fast ein Muss. Um ins Stadtzentrum zu gelangen, hat man diverse Möglichkeiten. Zu Fuss (ca. 20min), mit dem Bus, oder wie wir mit dem Velo (ca. 5min).
Der Veloweg führt vom Campingplatz aus direkt zum Landhausquai. Da laden einen die vielen Restaurant an der Aare dazu ein, einzukehren für einen Apèro, Kaffe oder ein feines Essen. Durch kleine Gassen mit ihren schön erhaltenen alten Gebäude führt der Weg zur Hauptgasse mit Blick auf die St. Ursen-Kathedrale. Es herrscht hier eine gemütliche Atmosphäre und Restraurants mit Gartenterassen laden ein, das Treiben in der Altstadt bei einem Kaffee zu beobachten. Wer shoppen möchte, hat hier eine breite Auswahl an Boutiquen und Fachgeschäften.
Die Glückszahl der Stadt Solothurn ist „Öuf“ – 11. Immer wieder begegnet einem diese Zahl. Es sind elf Zünfte, elf Tore, elf Türme, elf Kirchen, elf Brunnen und noch einiges mehr. So auch in der St. Ursen-Kathedrale, welche einen Besuch wert ist. Vor der Kirche sind drei mal elf Treppenstufen, es gibt elf Altäre in der Kirche und im Glockenturm hängen elf Glocken, und vom elften schwarzen Stein im Boden aus sieht man alle elf Altäre.
Ein Rundgang durch malerische Gassen und über schöne Plätze, vorbei an verschiedenen Sehenswürdigkeiten lohnt sich also ebenso wie ein Gläschen Wein mit Blick auf die Aare oder die schöne Kathedrale.

 

Tipp 4: Störche in Altreu
Die Storchen-Siedlung ist immer wieder eine Besuch wert. Seit 1948 ist der Storch in Altreu dank idealen Lebensbedingungen wieder heimisch. Die Storchennester, die einen Durchmesser von vis zu 1,20 Meter haben, sind überall auf den Dächern des Dorfes sichtbar. Im Infozentrum erfahren Interssierte alles über den Storch und seine Geschichte. Auf einer kleinen Fähre kann hier die Aare bequem überquert werden.

 

Tipp 5: Radfahren rund um Solothurn
Die Gegend mit dem Rad zu erkunden, ist einfach nur schön. Lest dazu den Beitrag «Radtouren von Solothurn aus».

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